Zuchtsauen, Kühe & Ackerbau
Hof Holke
Über uns
Familie Holke

Auf dem Hof Holke arbeiten drei Generationen Hand in Hand. Neben Betriebsleiter Jan (57) und seiner Frau Annegret (54) gehören seine Eltern Hindrik (82) und Elfride (85) sowie die Kinder Holger (23), Jana (23) und Frederik (21) zur Familie. Nicht zu vergessen ist natürlich unser Hund Maja, der uns seit einem Jahr bei der Arbeit begleitet.
Annegret kümmert sich um Haushalt und Garten und sorgt täglich dafür, dass die Kühe in frisch eingestreutem Sägemehl liegen dürfen. Hindrik kümmert sich trotz seines hohen Alters jeden Morgen und Abend um die Sauen im Deckzentrum und erledigt weitere Kleinigkeiten im Sauenstall. Für alle übrigen Arbeiten rund um die Kühe, die Ferkelaufzucht, die Sauenhaltung und den Ackerbau sind Jan und Holger zuständig.
Über uns
Steckbrief
Name: Holke
Adresse: Achterberger Str.6, 48455 Bad Bentheim
Betriebsgröße: 65 Hektar
Anbaukulturen: Mais, Gerste, Weizen, Zwischenfrüchte
Tierbestand: 300 Sauen & 45 Kühe

Der Betrieb
Sauenhaltung
Bei unseren neugierigen Schweinen darf ein Spielzeug zur Beschäftigung nicht fehlen.
Der Schwerpunkt unseres Betriebs liegt auf der Haltung von 300 Sauen und der Aufzucht der Ferkel. Dabei sind wir ständig um mehr Lebensqualität für die Tiere bemüht und seit 2017 nach der „Initiative Tierwohl“ zertifiziert. Die Sauen freuen sich über mehr Platz im Stall, mehr Lichteinfall und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.

So wird unser Nachwuchs groß
Galerie zur Ferkelaufzucht
Geburt
Die ersten Lebenswochen
Tapetenwechsel
Nach dem Belegen
Große Gruppe
Fütterung

Geburt
Bei uns bekommen jede Woche ca. 14 Sauen Ferkel und immer wieder ist dieses Ereignis etwas ganz Besonderes. Schon nach wenigen Minuten laufen die kleinen Ferkel wackelig herum –und trinken bei ihrer Mutter.

Die ersten Lebenswochen
Die Ferkel verbringen die erste Zeit bei ihrer Mutter im Abferkelstall. Hier haben sie eine Platte mit „Fußbodenheizung“ zum Schlafen und Ausruhen.
Um groß und kräftig zu werden, trinken die Ferkel mehrmals am Tag Milch bei ihrer Mutter. Ab dem 10. Tag gibt es zusätzlich ein wenig pflanzliches Futter aus gequetschten Gerstenkörnern sowie ein spezielles Ferkelfutter.

Tapetenwechsel
Dann ziehen die Ferkel zu Jan in den Ferkelaufzuchtstall um. Hier leben sie mit ihren Kameraden in Gruppen von bis zu 100 Tieren. Milch brauchen die Ferkel jetzt nicht mehr. Sie ernähren sich nun hauptsächlich von Getreide. Mit 8-9 Wochen verlassen die Ferkel dann unseren Betrieb und kommen für die weitere Aufzucht auf einen anderen Hof.

Nach dem Belegen
Direkt nach dem Belegen leben unsere Sauen für vier Wochen in Gruppen von bis zu 14 Tieren. Durch eine Ultraschalluntersuchung zeigt sich, ob eine Sau tatsächlich trächtig ist.

Große Gruppe
Die meiste Zeit verbringen unsere Sauen in einem großen Stall mit vielen anderen Kameraden. In der Mitte des Stalls befindet sich ein Spaltenboden. An den Seiten laden feste Flächen zum bequemen Liegen und Verweilen ein.

Fütterung
In allen Gruppenställen können die Tiere ihr Futter an den sogenannten „Abrufstationen” abholen. Dafür erhält jede Sau bei ihrer Ankunft im Betrieb eine gechipte Ohrmarke, auch „Transponder” genannt. So erhält jede Sau die passende Futtermenge – wann immer sie das möchte.
Wir lieben die Arbeit auf dem Feld.
Galerie zum Ackerbau
Ackerbau
Getreide
Mais
Kleegras

Ackerbau
Für den Ackerbau sind Holger und Jan verantwortlich. Im Frühjahr und Herbst geht es daher zur Abwechslung aufs Feld. Pflügen, Düngen und Co. werden neben der normalen Arbeit erledigt. Und auch wenn es abends oft später wird, macht es Freude, die Entwicklung der Pflanzen übers Jahr zu beobachten.

Getreide
Im Herbst bereiten wir die Felder für die Getreideaussaat vor. Neben Wintergerste bauen wir Winterweizen an. Nach der Ernte im Sommer verkaufen wir das Getreide an Futtermittelfirmen und das gepresste Stroh an Landwirte in der Region. Diese nutzen es als Einstreu und Futter.

Mais
Bevor der Mais gelegt werden kann, muss der Boden für ein gutes Wachstum gelockert und gedüngt werden. Der Mais wächst in einer sehr kurzen Zeit sehr hoch. Es ist immer wieder verblüffend, ihn dabei zu beobachten. Ende September/Anfang Oktober beginnt dann die Maisernte. Überwiegend wird der Mais an umliegende Kuhbauern verkauft. Einen kleinen Teil nutzen wir, um die Kühe zu versorgen.

Kleegras
Nach der Gerste bauen wir im Herbst eine Kleegras Mischung an. Wie beim Getreide überwintert das aufgegangene Kleegras erst einmal. Im Frühjahr beginnt es ordentlich zu wachsen und produziert dank gezielter Düngung eine große Masse. Ende April wird das Kleegras geerntet und als Futter für die Kühe genutzt.